die kanadische Regierung hat zum 1. July 2010 die Steuer von 13 auf 15 Prozent erhöht. Wie in Deutschland auch bei Steuererhöhungen bezieht sich diese auch auf Verträge, die schon vor der Erhöhung geschlossen wurden. Es bleibt uns leider nichts anderes übrig, als diese Tax (HST) für alle Verträge mit Mietzeit nach dem 1. July nachträglich einzuziehen und abzuführen. Weitere Infos dazu im Merkblatt der Regierung hier.
As of July 1, 2010, the HST rate in Nova Scotia will increase from 13% to 15% (5% federal part and 10% provincial part). For information, see Nova Scotia HST rate increase. Effective May 1, 2010, there are proposed changes to the place of supply rules for determining whether a supply is made in a province. To learn more, see Harmonized sales tax. For questions concerning the Nova Scotia New Housing Rebate, please contact Service Nova Scotia and Municipal Relations at 1-800-670-4357.
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Phoenix, 29. Juni 2010 5:25 Uhr
NOVA SCOTIA, Gelobtes Land im Nordatlantik
Nova Scotia - ein Gebiet so groß wie die Schweiz, mit weniger als einer Million Einwohner, an der Nordküste Kanadas gelegen. Die kleine Atlantikprovinz ist - wie ganz Kanada - ein typisches Einwanderungsland.
Briten, Franzosen, Deutsche und Schweizer, daneben ein paar Micmac-Indianer - sie stellen die größten ethnischen Gruppen der heute multikulturellen Bevölkerung Nova Scotias dar. Der Film folgt den Spuren der ersten französichen, britischen und deutschen Siedler durch die atemberaubend schöne Herbstlandschaft Neuschottlands. Dokumentation von Peter Kruchten (2007)
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Die Flugzeiten mit CONDOR ab FRANKFURT nach HALIFAX haben sich wieder geändert:
Aflug F`furt 18.50 Ankunft Halifax 21.10 Uhr, DURATION 7:20
Rückflug: HALIFAX ab 22.50, an FRANKFURT 10.20 nächster Tag
DURATION 6:30 (Angaben ohne Gewähr, Stand Febr. 2010)
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Eine Seite mit ausführlichen Wetterinfos speziell für Wassersportler finden Sie hier
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2 neue Videos der Ferienhäuser und Umgebung sind online. Klicken SIe hier..
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Wir haben die Belegungspläne neu gestaltet. Nun sind beide Häuser übersichtlicher untereinander dargestellt und in einer Printversion erhältlich.
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Zum Thema Auswanderung:
Erscheinungsdatum: 13. Dezember 2009, 10:46 Uhr
Weimers Woche:
Wir sind dann mal fort
Die Politik diskutiert die Extreme: die Gier der Topmanager und die Probleme der Hartz-IVFamilien.
Derweil macht sich der Mittelstand auf die Socken. Seit 120 Jahren gab es nicht mehr so viele Auswanderer.
Alle vier Minuten verlässt ein Deutscher sein Land. An jedem einzelnen Tag verliert Deutschland ein ganzes Dorf, womit die Zahl der Auswanderer Dimensionen erreicht, wie seit 120 Jahren nicht mehr.
Zum Weihnachtsfest 2009 bieten deutsche Fluggesellschaften sogar einen
Weihnachtsbaumtransport für Auswanderer an.
Was die Angelegenheit so heikel macht: Es sind die Besten und
Jüngsten, die genug haben und gehen. Im Gegensatz zu den
Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts verlassen nicht etwa
Analphabeten, Bauern und verzweifelte Arbeiter das Land. Wir erleben keine Elendsflucht,
sondern einen Exodus des gebildeten Mittelstands.
Das Durchschnittsalter unserer Auswanderer beträgt 32 Jahre, es sind junge Ärzte und Ingenieure,
Wissenschaftler und Facharbeiter, Handwerker, Techniker und ehrgeizige Dienstleister. Nach
Angaben der OECD verliert Deutschland besonders viele Akademiker.
"Migratorisch suizidale Situation"
Als die Auswanderungswelle aufbrandete, dachte man zunächst an Steuerflüchtlinge oder einen
gesunden Globalisierungseffekt beim Exportweltmeister. Inzwischen gibt es kaum eine Familie
mehr, die nicht betroffen ist, kaum ein Fernsehabend mehr ohne Serien wie "Mein neues Leben"
(Kabel 1), "Goodbye Deutschland - die Auswanderer" (Vox), "Lebe deinen Traum" (Pro7) und
"Umzug in ein neues Leben" (RTL). Nach einer Allensbach-Umfrage würde jeder fünfte Deutsche
es den Fernsehvorbildern gerne gleichtun.
Der Migrationsforscher Klaus Bade warnt unmissverständlich: "Wir befinden uns in einer
migratorisch suizidalen Situation." Während unser Sozialstaat hunderttausende Unqualifizierter
aus den Randzonen Europas anzieht, fühlen sich die jungen Vertreter des Leistungsmittelstands
hierzulande immer fremder. Der Handwerksmeister, der in Australien nicht vom Bürokratenstaat
bedrängt wird, der Arzt, der in Norwegen nicht zum Krankenhausbeamten degradiert wird, der
Wissenschaftler, der in den USA bessere Forschungsbedingungen hat, die Hotelfachfrau, die in
der Schweiz das Doppelte verdient aber weniger Steuern zahlt, der Bauingenieur, der in Arabien
oder China sein Können vergoldet bekommt - die Motive wechseln. Aber eines eint sie alle:
Anderswo geht es ihnen besser als daheim.
Das ist für die Deutschen, die sich für Jahrzehnte als die Wirtschaftswunderklassenbesten gefühlt
haben, eine schockierende Erfahrung. Auf einmal arbeiten sie als Gastarbeiter in fremden
haben, eine schockierende Erfahrung. Auf einmal arbeiten sie als Gastarbeiter in fremden
Ländern, und wenn die Wirtschaftselite der Welt sich demnächst wieder in Davos trifft, dann sind
die Hotelkellner die Deutschen.
Teuer ausgebildete Ärzte für die Schweiz
Man spürt bei Auslandsreisen, dass die Dinge sich anderswo besser entwickeln als bei uns. Die
Überlegenheitsgewissheit, die jeden Sommerurlaub im Süden zu einem Selbstbestätigungs-Event
gemacht hat, ist verschwunden. Avantgarde, wirtschaftliche oder technologische, spürt man nicht
mehr daheim, sondern in der Fremde. Doch damit sind die Kategorien der Orientierung für die
nächste Generation der Talentierten vertauscht. Die Fremde wird zum Ort der Ambition.
Wenn die Autobahnen in Andalusien inzwischen besser sind als im Ruhrgebiet, unsere Schulen
neben denen in Skandinavien wie Baracken aussehen, wenn ein deutscher Krankenhausarzt nur
noch so viel verdient wie ein Pförtner in Abu Dhabi, wenn eine Facharbeiterfamilie so hohe
Steuern und Sozialabgaben zahlt, dass ihnen weniger übrig bleibt als einem Koch in Zürich, dann
gehen sie eben. Immer mehr Menschen merken, dass ihnen Deutschland immer weniger bietet.
Alleine 16000 deutsche Ärzte haben inzwischen das Land verlassen. Ihre teure Ausbildung ist
damit zu einer Subvention der Schweiz, Norwegens, Englands, der USA geworden.
Keine Politkampagne - sondern Ausreise
Während wir endlos über die Extreme von oben (Topmanager und deren Gier) und unten
(Mindestlohn-Empfänger und gewalttätige Migrationsjugendliche) diskutieren, vollzieht sich ein
Bruch der Gesellschaft in der Mitte. Die Politik erörtert über Jahre, wie man den Wohlstands-
Kuchen noch ein bisschen gerechter verteilen könnte, doch unterdessen flüchten diejenigen aus
der Küche, die den Kuchen backen sollen. Sie zahlen immer höhere Abgaben, erleben
Wohlstandsverluste, werden von Radarfallen bis Steuererklärungen schikaniert, schicken ihre
Kinder in schlechte Schulen und werden dem Wettbewerbsdruck der Globalisierung mit viel
weniger Schutz ausgesetzt als die ganz unten und ganz oben.
Die Flucht aus der Heimat ist eine Volksabstimmung mit den Füssen geworden, ein Alarmsignal
aus der Mitte der Gesellschaft. Die Auswanderer revoltieren nicht und krakeelen nicht, sie haben
keine Gewerkschafts- oder Politkampagne hinter sich, sie gehen einfach still und leise fort. Und
lassen sich den Weihnachtsbaum nach Spanien fliegen.
EXTRA ARCHIV
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